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Im dritten Heimspiel der Saison gelang den Crailsheim Merlins am Samstagabend der dritte Heimsieg. Gegen die OrangeAcademy, das Farmteam von ratiopharm Ulm, gewannen die Merlins mit 91:74. Allerdings taten sich die Zauberer zu Beginn des Spiels erneut schwer (Foto: Steffen Förster).

Iisalo ulm web

Crailsheim, 21.10.2017. Dass nach dem Spiel viel gesprochen wurde, lag nicht nur am durchwachsenen Spiel der Crailsheim Merlins am 5. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga 2017/2018. Als neues Extra in der Arena Hohenlohe gab es nach dem Spiel erstmals ein Spielerinterview an der legendären Merlins-Bar. Der neue Teamkapitän der Merlins, Chase Griffin, stand MerlinsTV-Moderator Markus Häffner kurz nach dem Spiel Rede und Antwort, in den kommenden Heimspielen sollen die Teamkollegen Griffins folgen.

Offensivpower sorgt für Aufschwung

Zu Beginn der Partie schien die Richtung zu stimmen. Mit gutem Pick-and-Roll hebelten Frank Turner und Sherman Gay zweimal die Defense der Gäste aus, dann traf der Playmaker nach einem Fastbreak selbst (6:2). Doch schnell verpufften die guten Ansätze, als die Merlins weitere einfache Wurfchancen liegen liessen. Ulm kam zurück, ging in Führung und schickte die Hausherren zu Tuomas Iisalo in die Auszeit (10:13). Doch der Bruch im Spiel konnte nicht gefüllt werden. Vielmehr beraubten sich die Zauberer selbst der Stärke, die noch vor einer Woche für den Erfolg gegen Trier mitentscheiden war, und leisteten sich zu viele Ballverluste und hielten defensiv nicht genug dagegen. Die Konsequenz waren zehn Punkte Rückstand nach dem ersten Abschnitt (12:22). Im zweiten Viertel hatten zumindest Chase Griffin und Frank Turner „rebootet“ und funktionierten nun wie am Schnürchen. Griffin erzielte fünf Punkte in Serie, packte beim Rebound wie in der Vorwoche zu, anschließend packte Turner satte neun Zähler in Folge drauf (26:27). Durch Griffins Punkte sechs und sieben im zweiten Abschnitt gingen die Merlins wieder in Führung, in die Halbzeitpause ging es mit einem 42:42-Unentschieden.

Der Start ins dritte Viertel gestaltete sich auf beiden Seiten zäh, sowohl die Zauberer als auch die jungen Ulmer konnten nicht entscheidend punkten, um sich abzusetzen. Vor allem Sherman Gay war es, der in dieser Phase die richtigen Impulse setzte und mit einigen Offensivrebounds die Kontrolle unter dem gegnerischen Korb übernahm und sein Team wieder in die Spur brachte. Mit dem letzten Angriff des Viertels platzte dann auch der Knoten bei Youngster Seba Herrera zum 64:55. Der Sieg war noch lange nicht in trockenen Tüchern, zu unkonstant waren die Crailsheimer weiterhin vor allem defensiv. Mit weiteren erfolgreichen Offensivaktionen aber übernahmen die Hausherren nun die Kontrolle, stellten erstmals auf zehn Punkte Führung (71:61). Gegen das letzte Aufbäumen der Ulmer agierten die Merlins in der Schlussphase clever genug, um die jungen Gäste in mehr Fehler zu treiben und die Führung auszubauen (83:67). In der Schlussphase waren die Gastgeber auf Spielkontrolle bedacht, nahmen Zeit von der Shotclock und zeigten noch das eine oder andere Kabinettstückchen. Schöne Assists von Turner, Dunks von Sherman Gay und am Ende noch Spielzeit für die U19-Spieler Sören Urbansky und Stefan Vasovic krönten das versöhnliche Finale zum 91:74-Erfolg.


Stimmen zum Spiel:

Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins): „Die Offense war heute nicht das Problem. Im ersten Viertel haben wir gegen die aggressive Defense der Ulmer noch Probleme gehabt, für die wir aber dann Lösungen gefunden haben. In der Defense dagegen haben wir leider einen Schritt zurückgemacht. Zuletzt hatten wir hier Fortschritte gemacht, sowohl im Training als auch im letzten Spiel, aber heute waren wir schlichtweg nicht bereit, physisch zu verteidigen. Hier müssen wir einige Dinge anders machen, haben auch in der zweiten Halbzeit schon ein paar Sachen anders gemacht. Letztendlich bin ich daher zufrieden mit dem Sieg, insgesamt lässt die Leistung aber noch viel Luft nach oben.“

Ingo Enskat (Sportlicher Leiter Crailsheim Merlins): „ Wir müssen an uns selber definitiv eine höhere Anspruchshaltung haben. Die Jungs haben es heute versäumt, rauszugehen und von Anfang an ein Zeichen zu setzen. Das ist es aber, was wir uns wünschen und was wir erwarten. Die Mannschaft muss von Beginn an bereit sein, um aus einem guten Start viel Energie für den Rest des Spiels zu ziehen.“

Statistik

Für die Merlins spielten: Gay (20 Pkt/ 9 Reb/4 Ass), Griffin (19 Pkt/ 7 Reb/ 6 Ass), Turner (18 Pkt/ 5 Ass / 3 Reb), Wysocki (12 Pkt/ 4 Reb), Herrera (9 Pkt/ 6 Ass), Jost (7 Pkt/ 4 Reb/ 4 Ass), Cuffee (6 Pkt/ 4 Reb), Flomo (3 Reb), Smith, Vasovic, Urbansky

Viertelergebnisse: 12:22, 30:20, 22:13, 27:19

Teamvergleich:         Crailsheim : Ulm

Field Goals (%):        50:44

Freiwürfe (%):        84:80

Rebounds:        38:32

Assists:            28:13

Turnovers:        16:20

Fast-Break-Punkte:    23:6

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