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Die Crailsheim Merlins haben am Samstagabend in der heimischen Arena Hohenlohe die Tabellenführung verteidigt. 1750 Zuschauer sahen vor allem in der zweiten Halbzeit eine konzentrierte Leistung gegen die Hamburg Towers, der mit einem 82:72-Erfolg gekrönt wurde (Foto: Steffen Förster).

Gay Hamburg web

Crailsheim, 25.11.2017. Als würde das dritte Topspiel nacheinander nicht schon laut genug danach rufen, ein kräftezehrendes Vorhaben zu sein, mussten die Crailsheim Merlins gegen den Tabellendritten aus Hamburg auch das Fehlen von Sebastian Herrera kompensieren. Der junge Flügelspieler ist derzeit mit der chilenischen Nationalmannschaft unterwegs und konnte sein Team nur aus der Ferne per airtango-Livestream unterstützen. Doch sein Team bewies einmal mehr in dieser Saison große Charakterstärke und rückte weiter zusammen.

Abwechslungsreiches Spitzenspiel

Schon der Spielbeginn zeigte das Selbstvertrauen, mit dem die Merlins dank bis dato sieben Erfolgen in Serie im Rücken in diese Partie gingen. Michael Cuffee bediente im ersten Angriff Sherman Gay per Alley-Oop-Anspiel, das der Center mit krachendem Dunk verwertete. Ebenso hatten sich die Gäste aber vorgenommen, von Anfang an die Visitenkarte eines Tabellendritten abzugeben. Spätestens als Canty den ersten Dreier der Partie versenkte (10:12), bekamen die Hanseaten Oberwasser. Die Merlins konnten sich wieder einmal auf Frank Turner und Sherman Gay verlassen, die maßgeblich daran beteiligt waren, den Rückstand bis zum Ende des ersten Abschnitts im erträglichen Rahmen zu halten (15:22). Das Momentum zum Start ins zweite Viertel gehörte den Zauberern, die auf 20:22 verkürzen konnten und auch in der Folge immer in Schlagdistanz blieben. Der Führungswechsel gelang jedoch erst mit dem 34:32, es war aber auch der Lohn für immer besser werdendes Teamplay mit sehenswerten Spielzügen. Ganz eines Spitzenspiels würdig zogen die Towers noch vor der Pause erneut die Begegnung wiederum auf ihre Seite, bis zur letzten Sekunde der ersten Halbzeit wurde um jeden Millimeter des Parkettbodens gekämpft. Beim Stand von 41:44 ging es in die Kabine.

Der Pausentee schien den Gastgebern deutlich besser bekommen zu haben, die durch ein And-one von Frank Turner zunächst ausgleichen konnten (44:44) und wenig später mit erneut starkem Zusammenspiel zur 48:44-Führung für Raunen im Publikum sorgten. Auf Messers Schneide blieb die Partie, als beiden Teams fast drei Minuten lang kein Korberfolg gelingen wollte. Symptomatisch in dieser Phase: Sogar im 1 gegen 0-Fastbreak mochte Frank Turners Korbleger nicht durch die Reuse fallen. Da aber die Defense der Merlins felsenfest stand und den Gästen immer weniger freie Würfe gestattete, konnten die Fans nach einem Griffin-Dreier über eine sechs-Punkte Führung jubeln (56:50). Am Ende des starken dritten Viertels führten die Merlins mit 62:54. Im letzten Viertel mussten die Zuschauer noch einmal bangen, als Hamburg auf 69:65 verkürzen konnte, doch ein gewohnt zuverlässig agierender Sherman Gay sorgte an beiden Enden des Feldes dafür, dass das Haben auf der richtigen Seite der Anzeige blieb. 20 Punkte und herausragende 7 Blocks hatte der Merlins-Center am Ende in seiner Statistik stehen. Dass die Fans beim Korbleger mit Foul an Konrad Wysocki (78:65) „Hier regier’n die Crailsheim Merlins“ skandierten, sollte trotz des letzten Aufbäumens der Gäste am Ende wieder einmal der numerischen Wahrheit entsprechen. Mit dem 82:72-Erfolg gegen Hamburg verteidigten die Merlins nicht nur die Tabellenspitze der 2. Basketball-Bundesliga, sondern wahrten auch ihre „weiße Weste“ in der heimischen Arena Hohenlohe mit dem sechsten Heimsieg in dieser Saison.

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins): „Die zweite Halbzeit war exzellent. Vor der Pause waren wir nicht richtig im Flow und haben einiges vermissen lassen, um hier und jetzt gegen eines der besten Teams der Liga zu bestehen. Hamburg war vom Coach gut auf das Spiel vorbereitet und hat uns in der ersten Halbzeit das Leben schwer gemacht. Manchmal geht es einfach nur um kleine Anpassungen. Darum ging es auch in der Kabine. Wir wollten unser Ding machen, aber schneller, härter und besser als in der ersten Hälfte. Sich bestmöglich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, war heute der Schlüssel. In der zweiten Halbzeit waren wir so gut fokussiert wie noch nie in dieser Saison.“

Ingo Enskat (Sportlicher Leiter Crailsheim Merlins): „Ich freue mich, dass wir auch den dritten Teil der Spitzenspiele erfolgreich bestanden haben. Auch wenn es vom Ergebnis etwas deutlicher war als gegen Vechta und Karlsruhe, war es auch heute bis ins letzte Viertel umkämpft. Wir haben uns am Anfang etwas schwer getan, uns mit der physischen Spielweise der Hamburger anzufreunden. Vielleicht hat es auch ein bisschen gedauert, den Ausfall von Sebastian Herrera zu kompensieren. In der zweiten Halbzeit sind wir dann ins Laufen gekommen und in dem Moment sind die Jungs in der Form auch bärenstark. Das begeistert das Publikum und ich glaube, heute geht jeder, der in der Halle war, mit einem guten Gefühl nach Hause.“

Statistik

Für die Merlins spielten: Smith, Turner (14 Pkt, 10 Ass, 4 Reb), Griffin (11 Pkt), Bodganov (11 Pkt), Wysocki (8 Pkt), Jost, Cuffee (12 Pkt, 9 Reb, 4 Ass), Gay (20 Pkt, 6 Reb 7 Blk), Flomo (6 Pkt)

Viertelergebnisse: 15:22, 26:22, 21:10, 20:18

Teamvergleich Crailsheim Hamburg
Rebounds 35 33
Assists 25 8
Steals 6 4
Field Goals (%) 51 40
Total 34/67 23/58
Freiwürfe (%) 89 83
Total 8/9 19/23

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